Johannes Huber

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GPT zu MBR konvertieren mit CMD

In der heutigen zeit gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche Partitionsstile. Die unterscheiden sich darin, wo und wie die Platte die Partitionsinformationen verwaltet. Der ältere Stil heißt MBR (Master Boot Record), der neuere trägt den Namen GPT. Hierzu gibt es auch gravierende Unterschiede. In diesem Beitrag zeigen wir, wie man von GPT zu MBR konvertieren kann mit CMD.

bohed / Pixabay

 

MBR (Master Boot Record)

MBR unterstützt nur Partitionen und Festplatten bis maximal 2 Terabyte. Eine Festplatte wird normalerweise in diesem Stil eingerichtet und verwaltet, wenn das Installationsmedium den PC im herkömmlichen BIOS-Modus aufstartet. Secure Boot wird nicht unterstützt. Außerdem sind maximal vier «primäre» Partitionen möglich. Huetzutage gibt es größere Platten als die 2 TB da auch die Datenmengen immer größer werden. Deswegen befindet sich der MBR – Partitionsstil auf dem Rückzug. Wichtig ist noch, dass sich ein 32 bit Windows nur auf einem MBR Datenträger installieren lässt.

 

GPT (GUID Partition Table)

Wer ein Windows auf einer Festplatte installieren will, die größer als 2 TB ist, muss den GPT Stil verwenden. Bei Systemen, die mit UEFI booten und Secure Boot verwenden, müssen Sie zu GPT greifen. Mit dem GPT – Partitionsstil ist man auch mit der Anzahl Partitionen flexibler. Man kann bis zu 128 primäre Partitionen einrichten.

 

GPT zu MBR konvertieren mit CMD

Man kann die Festplatte so konvertieren, wie man sie benötigt. In diesem Fall werden wir von einer bereits GPT zu MBR konvertieren mit CMD. Eigentlich nicht mit CMD, sondern mit DISKPART. DISKPART ist ein Windows internes Tool, um den Partitionsstil zu ändern. (Administrator – Rechte erforderlich)

  1. Auf Start (links unten) klicken und nach “diskpart” suchen
  2. diskpart starten
  3. Mit dem Befehl “list disk” die Datenträger auflisten zu lassen
  4. Der Befehl “select disk #” und die Nummer wählt den Datenträger, der geändert werden soll
  5. Nun müssen wir mit “clean” den Datenträger bereinigen
  6. “convert mbr” konvertiert nun die Festplatte von GPT zu MBR

 

Siehe auch:

MBR zu GPT konvertieren mit CMD

MBR zu GPT konvertieren mit CMD

In der heutigen zeit gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche Partitionsstile. Die unterscheiden sich darin, wo und wie die Platte die Partitionsinformationen verwaltet. Der ältere Stil heißt MBR (Master Boot Record), der neuere trägt den Namen GPT. Hierzu gibt es auch gravierende Unterschiede. In diesem Beitrag zeigen wir, wie man von MBR zu GPT konvertieren kann mit CMD.

bohed / Pixabay

 

MBR (Master Boot Record)

MBR unterstützt nur Partitionen und Festplatten bis maximal 2 Terabyte. Eine Festplatte wird normalerweise in diesem Stil eingerichtet und verwaltet, wenn das Installationsmedium den PC im herkömmlichen BIOS-Modus aufstartet. Secure Boot wird nicht unterstützt. Außerdem sind maximal vier «primäre» Partitionen möglich. Huetzutage gibt es größere Platten als die 2 TB da auch die Datenmengen immer größer werden. Deswegen befindet sich der MBR – Partitionsstil auf dem Rückzug. Wichtig ist noch, dass sich ein 32 bit Windows nur auf einem MBR Datenträger installieren lässt.

 

GPT (GUID Partition Table)

Wer ein Windows auf einer Festplatte installieren will, die größer als 2 TB ist, muss den GPT Stil verwenden. Bei Systemen, die mit UEFI booten und Secure Boot verwenden, müssen Sie zu GPT greifen. Mit dem GPT – Partitionsstil ist man auch mit der Anzahl Partitionen flexibler. Man kann bis zu 128 primäre Partitionen einrichten.

 

MBR zu GPT konvertieren mit CMD

Man kann die Festplatte so konvertieren, wie man sie benötigt. In diesem Fall werden wir von einer bereits MBR zu GPT konvertieren mit CMD. Eigentlich nicht mit CMD, sondern mit DISKPART. DISKPART ist ein Windows internes Tool, um den Partitionsstil zu ändern. (Administrator – Rechte erforderlich)

  1. Auf Start (links unten) klicken und nach “diskpart” suchen
  2. diskpart starten
  3. Mit dem Befehl “list disk” die Datenträger auflisten zu lassen
  4. Der Befehl “select disk #” und die Nummer wählt den Datenträger, der geändert werden soll
  5. Nun müssen wir mit “clean” den Datenträger bereinigen
  6. “convert gpt” konvertiert nun die Festplatte von MBR zu GPT

 

Siehe auch:

GPT zu MBR konvertieren mit CMD

Aufgabenplanung Fehler 0x1

Die Windows interne Aufgabenplanung ist dafür gedacht, automatisiert Jobs ausführen zu lassen. Hier gibt es auch verschiedene Einstellungen die mitgegeben werden können. Nun laufen diese Aufgabenplanungen auch nicht immer perfekt. Es gibt einen Aufgabenplanung Fehler 0x1.

 

Aufgabenplanung Fehler 0x1

Wer seine automatischen Jobs eingerichtet hat, sich aber wundert, warum die Aktion nicht ausgeführt wurde, der sieht doch einmal genauer nach. Im Status der Aufgabe steht ein Fehler mit dem Code 0x1. Dieser kommt sehr häufig vor, ist aber nicht sehr schlimm.

Das Problem ist, dass die Aktion nicht mit genug Berechtigungen ausgeführt wurde. Das heißt folgendes:

Wenn Beispielsweise eine Datei kopiert wird, aber die Aufgabenplanung nicht genug rechte hat, die Datei in das neue Verzeichnis zu schreiben, bricht er mit dem Error Code 0x1 ab.

 

In den Settings der Aufgabenplanung gibt es einen Haken “mit erhöhten Rechten ausführen”. Dieser Haken muss gesetzt werden. Auf Englisch heißt er übrigens “run with highest privileges”.

Nach dem Setzen dieses Hakens sollte der Aufgabenplanung Fehler 0x1 nicht mehr auftreten. 🙂

Klasse nicht registriert

Manchen Windows Benutzer bekommen beim Öffnen von Fotos, oder PDF Dateien einen Fehler mit der Meldung “Klasse nicht registriert”. Das Problem hier ist, dass Windows nicht mehr weiß, mit welcher Software die Datei geöffnet werden soll.

MTZD / Pixabay

 

Die Fehlermeldung beim Öffnen von Dateien

Beim Doppelklick auf eine PDF Datei, eines Fotos oder anderer Dateien erscheint die Fehlermeldung “Klasse nicht registriert”. Dieser Fehler kann unter Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 und sogar unter Windows 10 auftreten.

 

Die Ursache des Problems

Die COM – Komponente von Windows löst das Problem aus. Beim Öffnen von PDF Dateien oder andere Dateien, fehlt die Zuordnung zu der passenden App, bzw. zum passenden Programm. Der Doppelklick auf die Datei löst das “Öffnen” aus, das aber dann natürlich fehlschlägt.

 

Klasse nicht registriert – Lösung

Lösung 1 - SFC

  1. Auf Start klicken
  2. nach “cmd” suchen
  3. Rechtsklick auf “cmd”
  4. “Als Administrator starten” klicken
  5. den sfc Befehl eingeben
Mit diesem Befehl überprüft Windows die Systemdateien und macht gegebenenfalls eine Wiederherstellung der Dateien. Bei manchen Personen hilft dieser Befehl schon.

Lösung 2 - Neustart

Ein sauberer Neustart hat auch oft geholfen. Wir öffnen dazu wie in Schritt 1 die CMD und geben folgenden Befehl ein:

Somit wird der Computer herunter gefahren. Nach einem erneuten einschalten ist das Problem hoffentlich gelöst.

Lösung 3 - Dateizuordnung

Wenn die Dateizuordnung neu gesetzt wird, sollte das Problem behoben sein. Dies machen wir dadurch, dass wir Windows sagen, welche App / Programm zum Öffnen der Dateien genutzt werden soll.

  1. Wir klicken auf Start -> Einstellungen
  2. Danach auf den Reiter “System”
  3. Hier gibt es die Schaltfläche “Standard-Apps”. Hier wird gewählt, um welche Dateien es sich handelt. In diesem Beispiel ist es Fotos. Nach einem Klick auf Fotos werden uns alle verfügbaren Programme gelistet. Nun muss noch das gewünschte Programm ausgewählt werden.

Ich hoffe ich konnte euer Problem lösen 🙂

Windows Netzwerk Bandbreite mit QOS verwalten

Normalerweise nutzt Windows beim Übertragen oder Kopieren von Daten die Übertragungsrate, die maximal möglich ist. Das ist natürlich nur möglich, wenn eine Aktion ausgeführt wird. In manchen Situationen ist aber auch gewünscht, dass gewisse Kopieraktionen nur eine gewisse Netzwerk Bandbreite zur Verfügung haben. Dies lässt ich über das Windows interne QOS verwalten. Hier können wir gewisse Regeln erstellen, anpassen und löschen.

bsdrouin / Pixabay

 

Was ist QOS ?

Der Sinn von Quality of Service (QOS) besteht im Internet und bei Netzwerken darin, Übertragungsraten, Fehlerraten und Eigenschaften im Voraus zu berechnen und zu garantieren. Vor allem bei der Übertragung und Streaming von Videos ist das sehr bedeutend.

 

Netzwerk Bandbreite / Übertragungsrate anpassen

In Microsoft Windows lässt sich die Bandbreite, bzw. die Übertragungsrate einstellen. Das lässt sich mit PowerShell Befehlen erledigen. Hierzu werden so genannte “NetQosPolicy” Regeln erstellt und angepasst.

In unserem Testnetzwerk liegt die Übertragungsrate ohne Anpassungen bei rund 40MB/s.

Um nun das Netzwerk zu entlasten, schrauben wir die Bandbreite nach unten.

 

1 - auf existierende Regeln prüfen

Zuerst müssen wir überprüfen, ob es schon bestehende Regeln gibt. Wenn wir das nicht machen, und es existieren bereits Regeln, kann es zu ungewöhnlichen Phänomenen kommen.

Wenn “nichts” ausgegeben wird, gibt es keine bestehenden Regeln. Dann kann man mit dem Erstellen einer neuen Regel beginnen.

2 - Neue Regel erstellen

Um nun eine neue Regel zu erstellen, muss folgender Befehl verwendet werden. In diesem Beispiel legen wir einen neue Regel mit dem Namen “CopyFile” an. Diese wirkt sich nur auf den SMB Traffic aus. Die Übertragungsrate ist 2MB/s.

3 - Existierende Regel anpassen

Beim Erstellen der Regel haben wir nur 2 MB/s eingestellt. Das ist natürlich zu wenig. Nun wollen wir die existierende Regel “CopyFile” anpassen und die Netzwerk Bandbreite auf 10MB/s anheben.

Nachdem wir ein wenig mit den Einstellungen gespielt haben und unsere Anpassungen fertig sind, sollte man auf das gewünschte Ergebnis kommen.

4 - Regel löschen

Wenn die Bandbreiten Limits nicht mehr benötigt werden, kann eine QOS Regel natürlich auch wieder gelöscht werden. Hierzu müssen wir den Regelnamen “CopyFile” natürlich mit angegeben werden.

Danach überprüfen wir wie in Schritt 1 noch einmal, ob wirklich alle Regeln entfernt sind:

 

Weitere Netzwerk Bandbreite Beispiele

Natürlich gibt es noch viele andere Parameter. Hier noch ein paar Beispiele:

 

HTTP Protokoll einstellen:

 

Zugriff auf IIS Webserver konfigurieren:

 

Weitere Beispiele und Erklärungen im Microsoft Blog
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