GPO: Erstellen Ersetzen Aktualisieren Löschen

Group Policy Preferences sind schöne Instrumente. Zum Beispiel beim Kopieren von Dateien oder bei anderen Funktionen ist dies ein schönes Mittel. Hier gibt es die Optionen Erstellen Ersetzen Aktualisieren Löschen. Doch was ist der Unterschied? Klar – einige Dinge sind selbsterklärend. Aber hier eine Übersicht, bzw. Erklärung.

 

Erstellen Ersetzen Aktualisieren Löschen

Es ist eine Praktische Sache! Es können

  • Dateien
  • Ordner
  • Netzlaufwerke
  • Drucker

und weiteres per Gruppenrichtline (GPO) im Active Directory angefasst werden. Dazu gibt es folgende Optionen:

  • Erstellen (Create)
  • Ersetzen (Replace)
  • Aktualisieren (Update)
  • Löschen (Delete)

 

Erstellen

Hier werden die Objekte wirklich nur erstellt. Sollte das Objekt schon vorhanden sein, wird es NICHT gelöscht oder aktualisiert. Dies ist beispielsweise praktisch bei Druckern. Diese ändern sich in der Regel nicht und können daher immer erhalten bleiben. Das hat auch den Vorteil, dass der Anmeldevorgang am Computer der Domäne schneller ist.

 

Ersetzen

Ersetzen macht genau das, was der Name schon sagt. Es ersetzt die bestehende Datei, Ordner, Drucker, wie auch immer. Erst wird das bestehende Objekt gelöscht, danach neu angelegt. Dieser Vorgang dauert natürlich länger, als das reine Erstellen. Wenn das Objekt nicht vorhanden ist, wird das Löschen übersprungen und das Objekt direkt angelegt.

 

Aktualisieren

Ist kein Objekt vorhanden, wird es erstellt. Ist das gewünschte Objekt allerdings schon vorhanden, wird versucht es zu aktualisieren. Das kann bei Druckern oder Laufwerken sehr hilfreich sein, bei einzelnen Dateien eher nicht.

 

Löschen

Löschen? Nunja, das gewünschte Objekt wird gelöscht. Egal ob Datei, Laufwerk oder Drucker 🙂

 

 

Weitere interessante Optionen

Supress Errors on individual File Actions” macht folgendes: Sollte ein Fehler auftreten, wird keine Meldung erscheinen. Die Fehlermeldung wird einfach unterdrückt.

 

Im Reiter “Gemeinsame Optionen” gibt es noch einen interessanten Punkt:

  • Im Sicherheitskontext des Benutzers ausführen

Ist dieser Haken nicht aktiviert, wird das Objekt im Kontext “SYSTEM” ausgeführt. Bei Dateien beispielsweise ist das egal. Allerdings Bei Drucker oder Laufwerken sollte dies gesetzt werden.

Windows Treiber exportieren mit PowerShell

Wer sein eigenes Windows Image erstellen will, braucht wahrscheinlich für spezielle Geräte auch Treiber. Dafür muss man erst die Windows Treiber exportieren und danach die Windows Treiber importieren. Das Exportieren und Importieren erledigt man am Besten mit PowerShell.

 

Windows Treiber exportieren per PowerShell

Zuerst installieren wir auf dem Computermodell, von dem wir die Treiber exportieren wollen, unser Windows. Danach sollten erstmal alle Windows Updates installiert werden. Falls “exotische” Geräte verbaut sind, installiert euch bitte die Treiber per Hand nach. Im Geräte Manager sollte nun also kein Gerät ohne Treibe vorhanden sein.

 

Nun werden die Treiber des aktuell laufenden Systems mit PowerShell exportiert:

 

Es können auch Treiber aus einem Offline Image exportiert werden:

 

Das ist im Endeffekt schon alles! 🙂
Es können allerdings noch weitere Parameter benutzt werden:

Benötigte Parameter

-Online

Gibt an, dass das aktuell laufende System benutzt werden soll

-Path

Gibt den Pfad des Offline – Image an

Optionale Parameter

-Destination

Gibt den Pfad an, wo die Treiber gespeichert werden sollen

-LogLevel

Gibt den Log Level an, der verwendet werden soll

  • 1 = Errors only
  • 2 = Errors and warnings
  • 3 = Errors, warnings, and information
  • 4 = All of the information listed previously, plus debug output

-LogPath

Gibt den Pfad der Logdatei an

-SystemDrive

Gibt den Pfad zu den BootMgr Dateien an. Im Regelfall ist das der Systemdatenträger

-WindowsDirectory

Gibt den Pfad zum Windows Ordner an

Windows Treiber importieren mit PowerShell

Windows Treiber importieren mit PowerShell

Wer sein eigenes Windows Image erstellen will, braucht wahrscheinlich für spezielle Geräte auch Treiber. Dafür muss man erst die Windows Treiber exportieren und danach die Windows Treiber importieren. Das Exportieren und Importieren erledigt man am Besten mit PowerShell.

 

Windows Treiber importieren per PowerShell

Zuerst muss ein Windows ISO heruntergeladen werden. Diese ISO entpacken wir und legen es ab. In dieses werden wir nun die Windows Treiber importieren. Das wird mit einem einfachen PowerShell Befehl erledigt:

 

Schon wurden die Windows Treiber in das Offline Image eingebunden 🙂
Es können allerdings noch weitere Parameter verwendet werden:

Benötigte Parameter

-Path

Gibt den Pfad zum Offline Image an

 

Optionale Parameter

-Driver

Gibt den Pfad zur .inf oder zum Ordner der Treiber an

-ForceUnsigned

Importiert auch unsignierte Treiber

-LogLevel

Gibt den LogLevel an, der verwendet werden soll

  • 1 = Errors only
  • 2 = Errors and warnings
  • 3 = Errors, warnings, and information
  • 4 = All of the information listed previously, plus debug output

-LogPath

Gibt den Pfad zur Logdatei an

-Recurse

Bezieht Unterordner mit ein

-SystemDrive

Gibt den Pfad zu den BootMgr Dateien an. Im Regelfall ist das der Systemdatenträger

-WindowsDirectory

Gibt den Pfad zum Windows Ordner an

Windows Treiber exportieren mit PowerShell

Windows Benutzer anlegen / Windows Benutzer erstellen

Wer seinen Computer mit anderen Personen teilt oder benutzt, hat auch gerne mehrere Windows Benutzer. Das ist natürlich verständlich, da man dadurch mehr Privatsphäre hat und seine privaten Dateien ablegen kann. Im Vergleich zu früheren Windows Versionen gibt es in Windows 10 verschiedene Möglichkeiten ein Windows Benutzerkonto anzulegen. In dieser Anleitung zeigen wir euch vier Möglichkeiten, einen Benutzer erstellen zu können.

toufik_ntizi / Pixabay

 

Windows Benutzer anlegen / Windows Benutzer erstellen

Es gibt inzwischen viele Möglichkeiten unter Windows Benutzerprofile anzulegen. Ich zeige euch vier Möglichkeiten unter Windows 10:

Methode 1 - Einstellungen

Das ist wohl die einfachste Möglichkeit:

  1. Auf “Start” klicken
     
  2. Einstellungen” öffnen

     
  3. Konten” öffnen

     
  4. Familie und weitere Benutzer” öffnen
     
  5. Diesem PC eine andere Person hinzufügen” klicken

     
  6. Die Person, die ich hinzufügen möchte, besitzt keine E-Mail-Adresse” klicken

     
  7. Nun “Benutzer ohne Microsoft-Konto hinzufügen” wählen

     
  8. Jetzt nur noch einen Benutzernamen und Kennwort vergeben – fertig 🙂

Methode 2 - Eingebeaufforderung / CMD

Einen Windows Benutzer mit CMD erstellen – klingt schwer, ist es aber nicht 🙂

  1. Auf “Start” klicken
  2. Nach “CMD” suchen (Eingabeaufforderung erscheint)
  3. nachfolgenden Befehl eingeben und mit ENTER bestätigen

Der Benutzer kann sich nun mit dem vergebenen Benutzernamen und Kennwort anmelden. 🙂

Methode 3 - Benutzerkontenverwaltung

Mit der Benutzerkontenverwaltung können wir ebenfalls Benutzer anlegen. Dafür muss man folgendermaßen vorgehen:

  1. Windowstaste” + “R” drücken
     
  2. Dort den Befehl “control userpasswords2” eingeben

     
  3. Im nächsten Fenster auf “Hinzufügen

     
  4. Nun auf “Ohne Microsoft-Konto anmelden

     
  5. Dann natürlich auf “Lokales Konto

     
  6. Und der Rest ist eigentlich wieder selbsterklärend 🙂

Methode 4 - lusrmgr

Die letzte Möglichkeit einen Windows Benutzer erstellen oder anlegen zu lassen, ist mit “lusrmgr.msc”

  1. Wieder “Windowstaste” + “R” drücken
     
  2. lusrmgr.msc” eingeben

     
  3. Mit einem Klick auf “Benutzer” tauchen rechts in der Spalte die lokalen Benutzer des Systems auf

     
  4. Nun einen Rechtsklick auf einen freien Bereich unter den vorhandenen Benutzern und “Neuer Benutzer…” wählen
     
  5. Benutzerdaten ausfüllen und den Haken “Kennwort läuft nie ab” setzen
  6. fertig 🙂

Computer bereinigen mit Datenträgerbereinigung

Wenig Speicherplatz oder der Computer ist langsam? Dann wird es Zeit den Laptop bereinigen zu lassen, oder den Computer bereinigen zu lassen. Am einfachsten und schnellsten geht das mit der Microsoft Windows internen Datenträgerbereinigung der Festplatte. Wie das funktioniert, seht ihr bei uns!

bohed / Pixabay

 

Im Laufe der Zeit sammeln sich Datenreste, alte Updates oder andere temporäre Dateien an. Alle diese Daten “müllen” den Computer voll und der Computer wird langsam. Windows bietet eine integrierte Funktion, um die Festplatte bereinigen zu können. Diese Datenträgerbereinigung funktioniert unter folgenden Windows Betriebssystemen:

  • Microsoft Windows 7
  • Microsoft Windows 8
  • Microsoft Windows 8.1
  • Microsoft Windows 10

 

Festplatte bereinigen / Computer bereinigen / Laptop bereinigen

Nun – wie funktioniert das ganze? Eigentlich sehr einfach.

  1. Zuerst muss man auf “Start” klicken
  2. Dort suchen wir nach “Datenträgerbereinigung” (Öffnen)
  3. Im neuen Fenster wählen wir das Laufwerk aus (in der Regel “C:”)
  4. Nun sucht die Datenträgerbereinigung nach nicht benötigte Dateien
  5. Nun muss angehakt werden, was gelöscht werden soll (im Zweifelsfall alle)
  6. Mit klick auf “Dateien löschen” legt das Programm los

Nun wurden die Daten im eigenen Benutzerprofil gelöscht. Um nun Systemweit Updates, Installer Dateien und andere unnütze Sachen zu löschen, benötigt man den Button “Systemdateien bereinigen”. Dort gehen wir genauso vor.

 

Natürlich habe ich um das Thema “Computer bereinigen” noch ein Video für euch. Wenn ihr eure Festplatte Bereinigen, Computer bereinigen, Laptop bereinigen oder Windows bereinigen wollt, ist dieses Video zur besseren Veranschaulichung der Datenträgerbereinigung gedacht:

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