Zuletzt geprueft und aktualisiert am 1.10.2026.
Kurz gesagt: Der HP Universal Print Driver (UPD) ist ein universeller Druckertreiber für zahlreiche HP Businessdrucker, den du direkt über den HP Support herunterlädst. Er reduziert die Anzahl unterschiedlicher Treiber auf Druckservern, unterstützt PCL6 und PostScript und läuft wahlweise im Traditional- oder Dynamic-Modus auf aktuellen Windows- und Windows-Server-Versionen.
Hier findest du den aktuellen HP Universal Print Driver zum Download sowie alle wichtigen Infos zu Treibermodi, Installation und Einsatz auf Druckservern.
Link zum Download
https://support.hp.com/de-de/drivers/selfservice/UPD/4157320/model/4157320
Hinweis: HP ändert die Struktur der Supportseiten gelegentlich, wodurch Direktlinks ins Leere laufen können. Falls der Link oben nicht mehr funktioniert, suche auf support.hp.com einfach nach “HP Universal Print Driver” oder “UPD” – die Treiberseite taucht als erstes Ergebnis auf.

Was ist der HP Universal Print Driver (UPD)?
Der HP UPD ist ein einziger Treiber, der eine Vielzahl unterschiedlicher HP Businessdrucker und Multifunktionsgeräte unterstützt. Statt für jedes Modell einen eigenen Treiber auf dem Druckserver zu pflegen, reicht ein UPD aus, um mehrere Geräte anzusprechen. Das spart Zeit bei Rollouts, reduziert die Anzahl der Treiberpakete im Windows-Treiberspeicher und vereinfacht Updates deutlich. Für Sysadmins mit größeren Druckerflotten ist das der Hauptgrund, warum der UPD anstelle der modellspezifischen Treiber zum Einsatz kommt.
Der UPD steht in zwei Varianten zur Verfügung: als PCL6-Treiber und als PostScript-Treiber (PS). In den meisten Windows-Umgebungen ist PCL6 die gängige Wahl, PostScript wird eher bei grafiklastigen Anwendungen oder aus Kompatibilitätsgründen mit bestimmter Software benötigt.
Treibermodi: Traditional Mode vs. Dynamic Mode
Beim Einrichten des UPD wählst du zwischen zwei Modi:
- Traditional Mode: Der Treiber wird fest für ein bestimmtes Druckermodell konfiguriert. Das entspricht am ehesten dem Verhalten klassischer, modellspezifischer Treiber und eignet sich gut, wenn pro Warteschlange genau ein Gerätetyp hängt.
- Dynamic Mode: Der Treiber erkennt die Fähigkeiten des angeschlossenen Druckers automatisch und passt die verfügbaren Optionen (Duplex, Finishing, Papierfächer etc.) entsprechend an. Praktisch, wenn an einer Warteschlange im Laufe der Zeit unterschiedliche oder ausgetauschte Geräte hängen, allerdings mit etwas mehr Overhead bei der Erstinstallation.
Für Druckserver mit vielen unterschiedlichen HP Modellen ist der Dynamic Mode meist die pflegeleichtere Wahl, für klar definierte Einzelgeräte reicht der Traditional Mode.
Installation auf Client und Druckserver
Grundsätzlich läuft die Installation in wenigen Schritten ab:
- Aktuelles UPD-Paket über den Link oben herunterladen (als EXE-Installationspaket oder als reines Treiberpaket für die Druckerverwaltung).
- Bei Einsatz auf einem Druckserver den Treiber über die Druckverwaltung (Print Management) bzw. den Druckserver-Eigenschaften-Dialog als Treiber hinzufügen, nicht als vollständige Anwendung installieren.
- Neue Druckerwarteschlange anlegen oder bestehenden Treiber einer Warteschlange auf den UPD umstellen.
- Modus (Traditional oder Dynamic) sowie Port und Standardeinstellungen (z. B. Duplex als Standard) festlegen.
- Testdruck auf den Clients durchführen, insbesondere bei Umstellung von bestehenden Warteschlangen auf den UPD.
Bei der Verteilung über Point and Print solltest du beachten, dass Clients automatisch den passenden Treiber vom Server beziehen – das funktioniert mit dem UPD genauso wie mit herstellerspezifischen Treibern, reduziert aber durch die geringere Treiberanzahl die Angriffsfläche und den Pflegeaufwand.
Voraussetzungen und unterstützte Systeme
Der HP UPD wird regelmäßig aktualisiert und unterstützt die jeweils aktuellen Windows-Client- und Windows-Server-Versionen, inklusive Windows 10, Windows 11 sowie gängiger Windows-Server-Versionen im Support-Zeitraum. Prüfe vor dem Rollout immer die Kompatibilitätsliste auf der HP Supportseite zum jeweiligen Treiberpaket, da nicht jede Drucker-Generation mit jeder UPD-Version gleich gut zusammenspielt. Für Admin-Rechte zur Installation auf dem Server oder lokal am Client solltest du ohnehin eingeplant sein.
UPD vs. HP Smart App
Wichtig für die Abgrenzung: Die HP Smart App ist für Endanwender gedacht, etwa um private oder kleine Büro-Drucker per WLAN einzurichten, Tintenstände zu prüfen oder Scans anzustoßen. Der HP Universal Print Driver ist dagegen für den Einsatz in Unternehmensumgebungen, auf Druckservern und über Gruppenrichtlinien ausgelegt. Für die Verwaltung größerer Druckerflotten bleibt der UPD das Werkzeug der Wahl, die Smart App ersetzt ihn nicht.
FAQ
Wo bekomme ich den aktuellen HP Universal Print Driver her?
Am zuverlässigsten über die offizielle HP Supportseite, siehe Link oben im Artikel. Dort wählst du dein Betriebssystem aus und erhältst die passende, aktuell unterstützte Version.
Ist der HP UPD kostenlos?
Ja, der Treiber selbst steht kostenlos zum Download bereit. Voraussetzung ist natürlich ein kompatibler HP Drucker oder ein entsprechendes HP Multifunktionsgerät.
PCL6 oder PostScript – welchen UPD-Treiber soll ich nehmen?
Für die meisten Windows-Umgebungen reicht der PCL6-Treiber völlig aus und ist in der Regel auch die performantere Wahl. PostScript kommt eher zum Einsatz, wenn Anwendungen oder Workflows explizit PS-Unterstützung voraussetzen.
Wie verbinde ich einen HP Drucker mit WLAN?
Für Einzelplatzrechner oder Homeoffice-Setups ist dafür meist nicht der UPD, sondern die HP Smart App der einfachere Weg, da sie durch die WLAN-Einrichtung führt. In Unternehmensnetzen läuft die Anbindung dagegen üblicherweise über feste IP-Adressen oder DHCP-Reservierungen und den zentralen Druckserver mit installiertem UPD.
